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PPWR & zukunftsfähige Kartonlösungen

Doch was steckt konkret hinter den Vorgaben der PPWR, welche Richtlinien ändern sich – und wie stellen wir gemeinsam mit Ihnen sicher, dass Ihre Produkte auch künftig gesetzeskonform, wirtschaftlich und optimal geschützt verpackt sind?

Was ist die PPWR und welche Ziele verfolgt sie?

Die PPWR löst die bisherigen nationalen Umsetzungen der EU-Verpackungsrichtlinie ab und schafft erstmals einen einheitlichen, direkt gültigen Rechtsrahmen für alle EU-Mitgliedsstaaten. Das Ziel ist klar formuliert: Verpackungsabfälle minimieren, den Rohstoffkreislauf schließen und das Prinzip „Design for Recycling“ verbindlich etablieren. Diese Ziele werden sukzessive über die nächsten Jahre eingeführt: erste Stoffbeschränkungen (PFAS, Schwermetalle) greifen schon 2026, weitere weitreichende Beschränkungen sind bereits für 2028 angesetzt und bis 2030 werden die zentralen Recyclingvorgaben verpflichtend in Kraft treten.

Verpackungen werden künftig nicht mehr nur nach ihrer reinen Schutzfunktion oder Optik bewertet. Entscheidend wird sein, wie gut sie sich nach der Nutzung trennen, sortieren und im bestehenden Stoffstrom recyceln lassen.

PPWR-Compliance bei Papier und Karton: Die wichtigsten Fragen

Wir klären 4 wichtige Fragen rund um die PPWR.

Wie werden Papierverpackungen eingestuft?

Papier- und Kartonverpackungen besitzen in Europa bereits die höchsten Recyclingquoten. Ausgerichtete Monomaterialien gelten als Vorzeigeprodukte der Kreislaufwirtschaft.

Was passiert mit Aluminium-Membranen?

Alufolien und Verbund-Verschlüsse geraten unter Druck. Der Markt fordert intensiv papierbasierte, alufreie Barrierelösungen, die den Produktschutz sichern.

Gilt Karton als Monomaterial?

Reiner Karton ja. Sobald jedoch Barrierebeschichtungen oder Plastikeinsätze genutzt werden, prüft die PPWR den exakten Prozentanteil der Papierfaser und deren Trennbarkeit im Papierrecyclingstrom.

Werden nicht-konforme Verpackungen unter der PPWR teurer?

Ja. Durch die Kopplung der Lizenzgebühren (EPR-Gebühren) an die Recyclingfähigkeit („Eco-Modulation“) werden schlecht recyclebare Verpackungen künftig finanziell bestraft, während Monomaterialien und hoch-recyclingfähige Kartonagen finanzielle Vorteile genießen.

Die wichtigsten Kernvorgaben der PPWR im Überblick

Die Gesetzgebung greift an verschiedenen Stellen der Wertschöpfungskette an. Für Verpackungsverantwortliche sind vor allem vier Säulen zentral:

A. Konsequentes „Design for Recycling“
Künftig müssen 100 % aller Verpackungen auf ihre Recyclingfähigkeit hin gestaltet sein. Verpackungen werden nach ihrer tatsächlichen Rezyklierbarkeit in Leistungsklassen eingestuft. Produkte, die nicht recyclebar sind oder wertvolle Materialströme verschmutzen, drohen schrittweise vom Markt ausgeschlossen oder mit höheren Abgaben belegt zu werden.

B. Reduktion komplexer Verbundmaterialien
Verbundwerkstoffe (z. B. Kartondosen kombiniert mit Aluminium/PET-SiOX Schichten) stellen Recycler vor große Herausforderungen. Die PPWR setzt deshalb Anreize, Mehrmaterialsysteme wo immer möglich durch sortenreine Monomaterialien oder trennbare Lösungen zu ersetzen.

C. Begrenzung von Leerraum
Der maximale Leerraum bei Verpackungen wird stramm reglementiert (u. a. im Versand- und Umkartonbereich). Unnötige Luft in der Verpackung soll konsequent vermieden werden, um Transportvolumina und Materialeinsatz zu reduzieren.

D. Vermeidung bedenklicher Inhaltsstoffe
Auch die chemische Zusammensetzung steht im Fokus: Stoffe wie PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) und Schwermetalle (Blei, Cadmium, Quecksilber und sechswertiges Chrom) werden in Lebensmittelverpackungen drastisch eingeschränkt, um die Reinheit des Rezyklats zu garantieren.

Bisherige Realität

  • Hauptfokus: Produktschutz
  • Material: Komplexe Materialmixe

Zukunft unter PPWR

  • Dualer Fokus: Produktschutz + Design for Recycling
  • Material: Monomaterialien & Hohe Papierrecyclingquoten

Verpackungen werden künftig nicht mehr nur nach ihrer reinen Schutzfunktion oder Optik bewertet. Entscheidend wird sein, wie gut sie sich nach der Nutzung trennen, sortieren und im bestehenden Stoffstrom recyceln lassen.

Praxistauglichkeit & Materialentwicklung

Der Anforderungstriangel im modernen Verpackungsdesign

Drei Mitarbeiter bei der Qualitätskontrolle der Abfüllung von einpac pratopac – nach PPWR

Produktschutz

Haltbarkeit, Aroma- und Feuchtigkeitsschutz müssen voll erhalten bleiben.

Zwei Mitarbeiter in der Spiralhülsen-Produktion, die Spaß haben. Der eine schaut durch eine Spiralhülse aus Karton und der andere lacht und macht Einstellungen an der Maschine.

Industrielle Verarbeitbarkeit

Neue Materialien müssen auf bestehenden Abfüll- und Siegelanlagen stabil laufen.

Membrandosen Fertigung bei pratopac

Design for Recycling

Der Materialaufbau muss maximal für das Altpapierrecycling optimiert sein.

Wie pratopac Ihre Verpackungen PPWR-sicher macht

Die gute Nachricht für unsere Kunden von pratopac: Viele der heute unter der PPWR diskutierten Themen gehören bei uns seit Jahren zum Entwicklungsstandard. Unsere papierbasierten Runddosen, Spiralhülsen und Kartonlösungen sind darauf ausgelegt, die Vorgaben der europäischen Verpackungsverordnung reibungsfrei zu erfüllen:

  • Hoher Papierfaser-Anteil: Unsere Runddosen sind konsequent auf den etablierten Altpapier-Recyclingstrom ausgerichtet.

  • Substitution von Plastik & Aluminium: Wir arbeiten schon länger intensiv an neuartigen, alufreien Membranen und papierbasierten Verschluss- sowie Barrierelösungen. Ziel ist es, die gewohnte Schutzfunktion für sensible Güter (z. B. Lebensmittel, Gewürze, Trockengüter) zu garantieren und gleichzeitig die Recyclingfähigkeit weiter zu steigern.

  • Investition in moderne Fertigung: Um zukunftssichere Materialien schnell und in hohen Stückzahlen in den Markt zu bringen, erweitern wir fortlaufend unsere Fertigungslinien (u. a. für Dosen im Durchmesser 40, 60 und 73 mm).

Unser Fazit zur PPWR

Die PPWR ist nicht nur eine neue gesetzliche Anforderung. Sie ist auch eine Chance für Unternehmen, die frühzeitig auf zukunftsfähige Verpackungslösungen setzen.

Bereits heute umfasst unser Portfolio Verpackungslösungen, die sich an den Grundprinzipien der PPWR orientieren und nach den Kriterien des Design for Recycling entwickelt wurden. Nach heutigem Kenntnisstand sehen wir deshalb keine grundsätzlichen Herausforderungen für unsere Produkte im Hinblick auf die neuen europäischen Vorgaben.

Gleichzeitig investieren wir kontinuierlich in neue Materialien, Technologien und Produktentwicklungen, um unser Sortiment auch langfristig an zukünftige regulatorische Anforderungen anzupassen. So stellen wir sicher, dass wir unseren Kunden auch morgen Verpackungslösungen anbieten können, die Produktschutz, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit optimal miteinander verbinden.

Für unsere Kunden bedeutet das vor allem eines: Sie können sich darauf verlassen, dass pratopac sie auch künftig mit innovativen und zukunftsfähigen Verpackungslösungen begleitet.

Zukunftsfähige Verpackung entsteht durch intelligente Innovation

„Die PPWR ist für uns kein Schreckgespenst, sondern die logische Bestätigung unseres Weges. Nachhaltige Verpackungen entstehen nicht durch Verzicht, sondern durch intelligente Innovation. Wir haben bei pratopac frühzeitig unsere Hausaufgaben gemacht – und stellen heute sicher, dass unsere Kunden auch morgen zukunftssicher verpacken können.“
Alexander Abbrederis, Geschäftsführung

Und für diejenigen, die es ganz genau wissen möchten:

Information zu Schwermetallen (Art. 5 / Abs. 4)Die von uns hergestellten Verpackungen erfüllen die Anforderungen der Verordnung (EU) 2025/40 (PPWR) hinsichtlich der geltenden Grenzwerte für Schwermetalle (Blei, Cadmium, Quecksilber und sechswertiges Chrom). Die Summe der Konzentrationen dieser Schwermetalle liegt unter dem in der Verordnung festgelegten Grenzwert von 100 mg/kg.

Lebensmittelkontaktmaterialien (Art. 5 / Abs. 5)Bei der Herstellung unserer Verpackungen sowie deren Weiterverarbeitung und im Hinblick auf sämtliche eingesetzten Roh- und Hilfsstoffe, einschließlich Papiere, Klebstoffe, Farben, Lacke und Beschichtungen, erfolgt keine absichtliche Zugabe von per- und polyfluorierten Alkylverbindungen (PFAS). Auf Basis der uns vorliegenden Informationen bestätigen wir die Einhaltung der geltenden PFAS‑Grenzwerte (vgl. FAQ on PPWR, 30 March 2026, III/14).

Recyclingfähigkeit (Art. 6 / Abs. 1)Die von uns hergestellten Verpackungen gelten nach heutigem Wissensstand als recyclingfähig, Sobald die Europäische Kommission – wie geplant bis zum 1. Jänner 2028 – Kriterien für die recyclinggerechte Gestaltung sowie Leistungsstufen für die Recyclingfähigkeit festgelegt hat, werden wir eine entsprechende Neubewertung vornehmen.

Hintergründe zum WorldStar Global Packaging Award

Der WorldStar Global Packaing Award ist einer der renommiertesten Preise in der Verpackungsindustrie und zeichnet die besten Verpackungsinnovationen aus der ganzen Welt aus. Er wird von der World Packaging Organisation (WPO) organisiert und hat das Ziel die Bedeutung von Verpackungen für bessere Lebensbedingungen zu fördern und Innovationen zu würdigen.

Zweite Auszeichnung in kurzer Zeit

Anfang des Jahres hatten wir bereits den Staatspreis Smart Packaging für die gemeinsam mit unserem Kunden claro products GmbH entwickelte Kartonstreudose erhalten. Dort erhielten wir die Empfehlung auch beim internationalen Wettbewerb einzureichen. Die Vorzüge unserer Lösung konnte auch die Jury in Mailand überzeugen:

Nachhaltigkeit: Die Kartonstreudose ersetzt Kunststoff durch Wellpappe – eine umweltfreundliche Alternative mit hoher Recyclingfähigkeit.

Funktionalität: Trotz des nachhaltigen Materials bietet die Dose eine praktische und wiederverschließbare Streufunktion, die den Komfort für Endverbraucher verbessert.

Innovatives Design: Die einfache Handhabung und das moderne, nachhaltige Verpackungskonzept sorgen für ein hervorragendes Nutzungserlebnis.

Der Kreis(lauf) schließt sich

Während seiner Zeit bei GIKO durfte unser Geschäftsführer Alexander Abbrederis schon regelmäßig Tiefdruckzylinder in Mailand abholen. Über zwei Jahrzehnte später führte ihn der Weg wieder nach Mailand. Diesmal mit einem Award im Gepäck. Ein riesiges Dankeschön an unser Team, unsere Partner und Kunden, die unsere Vision von kreislauffähigen Verpackungen unterstützen.

Sie möchten ein Muster unserer ausgezeichneten Kartonstreudose?

Unser Vertriebsleiter Andreas Veith berät sie gerne.

+43 5523 58650-12

Was ist der Staatspreis Smart Packaging?

Der Staatspreis Smart Packaging ist die höchste Auszeichnung für innovative Verpackungslösungen in Österreich. Er wird vom Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Institut für Verpackungswesen (ÖIV) verliehen. Die Jury bewertet Einreichungen nach Kriterien wie ökologische Nachhaltigkeit, technische Funktionalität, Design und Benutzerfreundlichkeit.

Warum unsere Kartonstreudose ausgezeichnet wurde

Unsere Verpackungslösung für die claro products GmbH hat die Jury besonders durch folgende Eigenschaften überzeugt:

Nachhaltigkeit: Die Kartonstreudose ersetzt Kunststoff durch Wellpappe – eine umweltfreundliche Alternative mit hoher Recyclingfähigkeit.

Funktionalität: Trotz des nachhaltigen Materials bietet die Dose eine praktische und wiederverschließbare Streufunktion, die den Komfort für Endverbraucher verbessert.

Innovatives Design: Die einfache Handhabung und das moderne, nachhaltige Verpackungskonzept sorgen für ein hervorragendes Nutzungserlebnis.

Unser Beitrag zu umweltfreundlicher Verpackung

Bei pratopac sind wir immer wieder auf der Suche nach neuen Möglichkeiten. Mit unserer Kartonstreudose zeigen wir, dass Nachhaltigkeit und Funktionalität perfekt zusammenpassen. Unser Ziel ist es, Plastikteile in Verpackungen weiter zu reduzieren und unseren Kunden umweltfreundliche Alternativen anzubieten.

Nachhaltige Verpackungen als Zukunftstrend

Die Auszeichnung mit dem Staatspreis Smart Packaging zeigt, dass nachhaltige Verpackungslösungen immer mehr an Bedeutung gewinnen. Verbraucher und Unternehmen suchen nach Alternativen zu herkömmlichen Kunststoffverpackungen – und genau hier setzen wir mit unseren innovativen Produkten an.

Wir sagen Danke!

Ein riesiges Dankeschön an unser Team, unsere Partner und Kunden, die unsere Vision von kreislauffähigen Verpackungen unterstützen. Wir wollen die Welt neu verpacken!

Möchten Sie mehr über unsere nachhaltigen Verpackungslösungen erfahren?

Kontaktieren Sie uns und entdecken Sie, wie wir Ihre Produkte gut verpacken können!

Um unseren Kund:innen höchste Qualität und Flexibilität bieten zu können, investieren wir kontinuierlich in unseren Maschinenpark. Im Rahmen dieser Bestrebungen haben wir kürzlich eine neue Produktionsanlage für die Herstellung von Kartonagen in Betrieb genommen. Diese steigert den Automatisierungsgrad in der Produktion erheblich und verkürzt die Rüstzeiten. Besonders hervorzuheben ist die integrierte Digitaldruckfunktion, die es ermöglicht, einfarbige Drucke in Schwarz ohne zusätzlichen Arbeitsschritt und Klischeekosten umzusetzen. So können wir unseren Kund:innen eine kostengünstige und schnelle Lösung für individuelle Faltkartons bieten, ohne auf die gewohnte Qualität verzichten zu müssen.

 

Weiterer Zuwachs wird im Herbst erwartet: Die Lieferung unserer neuen Teilmaschine für Spiralhülsen. Diese moderne Anlage bietet uns nicht nur eine höhere Ausfallsicherheit, sondern verbessert auch die Lieferzuverlässigkeit. Mit der neuen Maschine können noch engere Toleranzen eingehalten und die Schnittqualität signifikant gesteigert werden. Zudem sorgt auch hier der erhöhte Automatisierungsgrad dafür, dass Bestellungen noch schneller bei unseren Kund:innen ankommen.

 

Mit diesen Investitionen sind wir bestens gerüstet, um auch in Zukunft den hohen Anforderungen unserer Kund:innen gerecht zu werden und unser Versprechen als zukunftsfähiger und  verlässlicher Verpackungspartner einzuhalten.

Verpackungstechnik und Industriekaufleute: Die Zukunft unserer Branche

Unsere Lehrlingsausbildung konzentriert sich auf die zwei zentralen Bereiche Technik und kaufmännische Verwaltung. Im Lehrberuf Verpackungstechnik lernen junge Menschen bei uns nicht nur die Grundlagen von Produktionsprozessen, sondern auch, wie man nachhaltige Lösungen entwickelt und innovative Ideen umsetzt. Sie arbeiten Seite an Seite mit erfahrenen Fachleuten und haben die Möglichkeit, an eigenen Ideen zu tüfteln. Unsere Lehrlinge im Bereich Industriekaufmann/-frau erhalten eine umfassende Ausbildung in den Bereichen Finanzen, Logistik, Personalwirtschaft, Marketing und mehr. Industriekaufleute lernen, strategische Entscheidungen zu treffen und die Fachabteilungen unseres Unternehmens zu koordinieren. Als Schaltzentrale des Unternehmens nehmen sie eine wichtige Rolle im Tagesgeschäft ein.

Leidenschaft für kreislauffähige Verpackungslösungen

Was macht die Lehre bei pratopac einzigartig? Unser Team ist die treibende Kraft hinter unseren Bestrebungen, die herkömmlichen Grenzen der Verpackung zu überwinden und innovative, nachhaltige Lösungen zu entwickeln. Dabei möchten unsere Lehrlinge dazu ermutigen, einen echten Fußabdruck in der Welt der Verpackung zu hinterlassen. In unserem Unternehmen schätzen wir die Vielfalt der Ideen und Sichtweisen, die unsere Mitarbeiter:innen einbringen. Wir glauben auch fest daran, dass Engagement gefördert werden sollte, und bieten unseren Lehrlingen die Möglichkeit, sich zu entwickeln und zu wachsen. Die Challenge dabei ist es, Veränderungen nicht passiv zu erdulden – sondern aktiv mitzugestalten. Deshalb freuen wir uns auf frische Ideen, Begeisterung und den Willen, Verpackung neu zu denken. Eine ausgeprägte Hands-on-Mentalität und die Freude an der Zusammenarbeit mit Menschen sind dabei wichtige Voraussetzungen. Unsere Lehrlinge können sich auf ein familiäres Umfeld freuen, in dem sie ihre Fähigkeiten entwickeln und persönlich wachsen können.

Schlagen wir gemeinsam ein neues Kapitel auf

Unsere Lehrlingsausbildung ist der Beginn eines aufregenden neuen Kapitels bei pratopac. Wenn du dich für eine Ausbildung bei uns interessierst und bereit bist, die Welt neu zu verpacken, dann freuen wir uns darauf, dich kennenzulernen.

Alle Infos zur Lehre bei pratopac sowie die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme findest du >>> hier.

Lehrlinge in Produktion bei pratopac mit Karton verkleidet
Lehrling in der Produktion von Membrandosen und Schmuckdosen bei pratopac
Lehrling bei pratopac vor Rollen mit Rohstoff Karton

Kürzlich haben wir unsere neue Anlage für die Herstellung von hochwertigen Gewürzverpackungen mit Napfboden in Betrieb genommen. Damit ersetzen wir ab sofort Böden aus Kunststoff oder Blech durch Karton und setzen so einen weiteren Schritt in Richtung Kreislauffähigkeit unserer Produkte.

Bild von der Produktionsmaschine für Membrandosen bei pratopac
Maschine für Membrandosen mit Napfboden bei pratopac
Membrandosen Fertigung bei pratopac
Membrandose für Lebensmittel aus Karton bei pratopac

Wir treiben die Kreislauffähigkeit unserer Produktpalette weiter voran und stellen aus unserem Kartonverschnitt  Polstermatten her. So entsteht eine flexibel einsetzbare und ökologische Alternative zu herkömmlichen Füllstoffen.

Dazu suchen wir Testkunden, die bei mit nächsten Bestellung bis 30.04.2023 ein Testpaket mit 10kg Polstermatten kostenlos dazu bekommen wollen. Noch kein Kunde bei uns? Kein Problem. Einfach fragen und wir helfen. 😊

Unser Vertrieb freut sich auf Ihre Nachricht.

Ob als Großunternehmen oder kleines Startup – nie war es leichter zur maßgeschneiderten Kartonverpackung zu kommen. Mit unserem neuem 3D Konfigurator können unsere Kunde:innen ab sofort die wichtigsten Modelle online gestalten und erhalten ohne umständliche Vorbereitung ein maßgeschneidertes Angebot.

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SDG-Challenge: Implementierung der Nachhaltigkeitsziele im Betrieb

Als verantwortungsbewusstes Industrieunternehmen ist es unser gemeinsamer Auftrag, nachhaltige Verpackungslösungen höchster Qualität zu entwickeln. Darum beschäftigen wir uns ohne gesetzliche Verpflichtung, aber aus tiefster Überzeugung mit den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen und haben gerne an der SDG-Challenge der Caritas Vorarlberg teilgenommen.

 

Sinnvolles Praktikum im Rahmen der SDG-Challenge 2021

Das im letzten Jahr gegründete SDG-Forum Vorarlberg hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen Ferialjob mit besonderem Mehrwert für Schüler:innen und Unternehmen zu schaffen. Mit der SDG Challenge wurden, federführend von der Caritas Vorarlberg, innerhalb von vierwöchigen Praktika in Vorarlberger Unternehmen nachhaltige Lösungen für die betriebliche Praxis entwickelt. Im Rahmen unserer Aufgabenstellung hat das junge Team Möglichkeiten für die Fokussierung sowie wirksame Implementierung der Nachhaltigkeitsziele bei pratopac erarbeitet. Ziel war es, die Lösungsansätze mit verschiedenen Perspektiven anzureichern und ein entsprechendes Konzept zu erarbeiten. Das dabei entwickelte Format wurde schlussendlich im Rahmen eines Workshops mit der gesamten Belegschaft erfolgreich umgesetzt.

 

17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen

Die Sustainable Development Goals (SDG’s) der Vereinten Nationen sind das Herzstück der Agenda 2030 für eine nachhaltige Entwicklung. Diese, von allen 193 UN-Mitgliedsstaaten verabschiedete, global gültige Nachhaltigkeitsstrategie wurde unter Beteiligung von Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft erarbeitet und ist im Jahr 2016 in Kraft getreten. Die Maßnahmen konzentrieren sich auf soziale, ökologische und ökonomische Herausforderungen gleichermaßen und verfolgen das übergeordnete Ziel, auch zukünftigen Generationen ein lebenswertes Dasein zu ermöglichen. Insgesamt werden die SDG’s mit 169, untereinander verknüpften, Unterzielen konkretisiert. Unternehmen wird dadurch ein Instrumentarium an die Hand gegeben, der ihnen ermöglicht, Strategien und Maßnahmen auf einen übergeordneten Bezugsrahmen für eine nachhaltige Entwicklung auszurichten.

 

Nachhaltigkeit ist tief in unserer DNA verankert

Als regional stark verwurzeltes Unternehmen stehen langfristige Partnerschaften sowie Verantwortung gegenüber Mensch um Umwelt im Mittelpunkt unseres Handelns. Unsere 75 Mitarbeiter:innen arbeiten täglich an kreislauffähigen Verpackungslösungen und nachhaltigen Innovationen. Die SDG’s sollen uns in Zukunft als strategischer Rahmen dienen, unserer Mission mehr Kraft verleihen und damit unseren Beitrag für Planet und Gesellschaft zu erhöhen. Wir haben gerade erst angefangen und sind noch lange nicht am Ziel. Wir freuen uns aber über Austausch mit möglichst vielen Mitstreiterinnen und Mitstreitern.

Gemeinsam mit unseren Partnern haben wir viel Energie und Know-how in die Entwicklung einer neuen Maschine im Bereich der Dosenfertigung gesteckt. Diese wurde im November in Betrieb genommen und ermöglicht eine effizientere Linienfertigung von Rundverpackungen.

 

Die neue Anlage stellt hochwertige Primärverpackungen (bspw. für Gewürze und Tee) sowie repräsentative Sekundärverpackungen für Flaschen, Gläser oder Spielsachen her. Unser Vertrieb informiert Sie gerne über die aktuellen Möglichkeiten und Lieferzeiten.

pratopac investierte zehn Millionen Euro in Neubau der Produktion

Die eineinhalb Jahre Bauzeit (Baubeginn 2019) haben sich für das Verpackungsunternehmen pratopac gelohnt. Mit dem Neubau, bestehend aus Produktion, Hochregal- und Materiallager, stehen nun zusätzliche 6.300 Quadratmeter Nutz- und Lagerflächen zur Verfügung. Das erhöht das Kapazitäten-Potenzial des familiengeführten Unternehmens enorm. Die Baukosten belaufen sich auf 10 Millionen Euro. Alexander Abbrederis, Geschäftsführer der pratopac GmbH, ortet darin eine zukunftssichere Anlage: „Wir sind tief in der Region verwurzelt und haben daher in die Zukunftsfähigkeit des Standortes Klaus investiert. Das moderne Arbeitsumfeld ermöglichte uns, noch intensiver an nachhaltigen Innovationen zu arbeiten.“

 

Ökologisch denken, wirtschaftlich handeln, modern arbeiten

Der 75 Mitarbeiter*innen zählende Betrieb sieht die Symbiose aus ökologischem Denken, wirtschaftlichem Handeln und modernem Arbeiten als Auftrag. Investitionen in die Verbesserung der Kreislauffähigkeit der hergestellten Verpackungen stehen seit jeher im Zentrum des Wirtschaftens. Der verantwortungsvolle und nachhaltige Umgang mit Ressourcen ist im Betrieb in allen Bereichen selbstverständlich. Allein durch die Verwendung von Ökostrom können vor Ort jährlich 90 Tonnen CO₂ eingespart werden, um ein Beispiel hervorzuheben. Die 2018 am Standort Klaus in Betrieb genommene PV-Anlage erzeugt täglich 500 Kilowattstunden (kWh) und trägt wesentlich zu den Einsparungen bei. So ist auch selbstverständlich, dass die neuen Gebäude klimaschonend mittels 170 Energiepfählen mit Erdwärme versorgt werden. Mit dem neuen, vollautomatisierten Hochregallager (2.300 Quadratmeter) mit 2.800 Palettenabstellplätzen wurde zudem das Arbeitsumfeld weiter modernisiert und zugleich die Lagermöglichkeiten optimiert. Auch die Wertschöpfungskette beruht auf Nachhaltigkeit: Der Neubau ist ausschließlich in Zusammenarbeit mit regionalen Betrieben entstanden.

 

Wertschöpfung und Arbeitsplätze für die Region

Die pratopac GmbH selbst ist ein junges Unternehmen. 2014 aus dem Zusammenschluss von GIKO Rundverpackungen und GIKO Kartonagen entstanden, ist es seit über 60 Jahren als familiengeführtes Unternehmen mit der Region als zuverlässiger, innovativer und attraktiver Arbeitgeber eng verflochten. Um dies für die Zukunft zu sichern, war das Neubau-Investment für Abbrederis der richtige und nötige Schritt zur richtigen Zeit.

Wir gründen per 1. Jänner 2021 zusammen mit einem weiteren traditionsreichen Vorarlberger Familienunternehmen, der Fidel Gmeiner GmbH & Co. KG mit Sitz in Wolfurt, ein strategisches Joint Venture. Mit der pratopac Gmeiner GmbH bündeln wir unsere Kräfte im Bereich der Produktion und des Vertriebs von Spiralhülsen und -rohren. Unsere gemeinsame Position in diesem hart umkämpften Markt wird damit gestärkt und die Hülsenproduktion in Vorarlberg nachhaltig gesichert. „Wir stehen seit Jahren auf engstem Raum in unmittelbarem Wettbewerb zueinander. Ein Wettbewerb, der beiden Unternehmen keine nachhaltigen wirtschaftlichen und strategischen Vorteile bringt. Mit dem Joint Venture wollen wir wichtige Synergieeffekte nutzen und unsere Position im Dreiländereck stärken. Gleichzeitig ist sichergestellt, dass wichtige Arbeitsplätze und das Know-how der Hülsenindustrie in Vorarlberg bestehen bleiben“, macht Gmeiner-Geschäftsführer Claudius Bereuter deutlich. Ein klares Bekenntnis zum Standort, dem im Hinblick auf die herausfordernde Situation während der Corona-Pandemie eine große Bedeutung zuteilwird.

Spiralhülsen und -rohre werden als ökologische und unverzichtbare Träger vor allem für das Aufwickeln von bahnförmigen Materialien, wie etwa Verpackungsfolien, verwendet. Aber auch andere Wickelgüter wie Gewebe, Bauvliese, Plachen, Dämmstoffe, Klebebänder, Papierbahnen und Textilien werden auf diese hochwertigen Kartonkerne gewickelt. Es besteht somit eine sehr breite Branchenvielfalt bei den Abnehmern, was sich auch bei der aktuellen Wirtschaftslage sehr positiv auswirkt.

 

Zusammenarbeit wird Schritt für Schritt ausgebaut

Gesellschafter des neu gegründeten Unternehmens pratopac Gmeiner GmbH sind mit je 50 Prozent wir und die Fidel Gmeiner GmbH & Co KG. Als Geschäftsführer werden Alexander Abbrederis (pratopac) und Claudius Bereuter (Gmeiner) bestellt. Synergieeffekte werden vor allem in den Bereichen Administration, Produktion, Einkauf und Vertrieb genutzt. Die Produktion wird vorerst an beiden Standorten in Wolfurt und Klaus fortgeführt und soll zu einem späteren Zeitpunkt an unserem Hauptsitz in Klaus zusammengeführt werden. „Wir werden unsere Zusammenarbeit Schritt für Schritt intensivieren, um von unseren langjährigen Erfahrungen bestmöglich zu profitieren. So können wir langfristig und nachhaltig die größten Vorteile aus dem neu gegründeten Joint Venture generieren. Dies vor allem auch zum Nutzen unserer Kunden und Mitarbeiter“, erklärt Alexander Abbrederis.

Die anderen Geschäftsbereiche beider Unternehmen sind vom Zusammenschluss ausgenommen. Sowohl wir als auch die Fidel Gmeiner GmbH & Co KG bleiben weiterhin eigenständige Familienunternehmen.

Wirtschaftliche Aktivitäten verursachen Emissionen. Hinweise und Appelle zum Klimawandel sind zwar wichtig – entscheidend ist jedoch selbst Verantwortung zu übernehmen und aktiv zu werden. Deshalb haben wir bei pratopac bereits im Jahr 2015 entschlossen, unseren CO₂-Ausstoß zu erfassen und laufend zu reduzieren. Durch strategische Initiativen und Maßnahmen ist die stetige Reduktion in allen Bereichen klar zu erkennen. Dieser Effekt ist auf ein Zusammenspiel verschiedener Aktivitäten zurückzuführen. So konnten beispielsweise die Brennstoff-Emissionen durch aktives Energiemanagement erheblich reduziert werden. Im Bereich der Mobilität wurden vor allem im Fuhrpark sowie mit der Einführung der EcoPoints entsprechende Effekte erzielt. Alleine unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben im letzten Jahr 22.891 km mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Fahrrad zurückgelegt. Partner des Klimaneutralitätsbündnis 2025 Als umwelt- und qualitätsbewusster Verpackungsexperte ist ein verantwortungsbewusster Umgang mit unseren Lebensgrundlagen, fester Bestandteil unserer DNA. Deshalb sind wir seit vielen Jahren aktiver Partner des Klimaneutralitätsbündnis 2025 und unterstützen weltweite Klimaschutzprojekte zum Ausgleich unserer CO₂-Bilanz. Dieses Jahr engagieren wir uns für ein Wiederaufforstungsprojekt in Nicaragua. Durch die Errichtung mehrere Forstplantagen auf kleinbäuerlichem Land nimmt die Waldfläche vor Ort zu und die Lebensqualität der Bewohner steigt. Die erzielte CO₂-Reduktion dieses Projektes liegt bei insgesamt 237.053 Tonnen im Jahr.